Lea Fleischmann - Autorin

Lea Fleischmann, Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, ist 1947 in Ulm geboren. Ihre Jugend verbrachte sie in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Pädagogik und Psychologie und war von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst tätig. Im August 1979 verließ sie Deutschland und wanderte nach Israel ein. Ihre Erfahrungen schrieb sie in dem Buch „Dies ist nicht mein Land“ nieder, das großes Aufsehen erregte und auch längere Zeit auf der Spiegel Bestsellerliste stand. Heute lebt Lea Fleischmann in Jerusalem. Sie hat das Talent auf anschauliche Weise die Atmosphäre dieser Stadt zu vermitteln und öffnet ihren Lesern und Zuhörern einen Zugang zu einer Kultur, die ihnen sonst verschlossen bliebe. Zur Zeit arbeitet Sie an der Buchreihe: „Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“. Lea Fleischmann ist eine authentische Vermittlerin der israelischen Kultur und der jüdischen Religion. Ihre Bücher und Veranstaltungen erweitern den Horizont für alle, die an dieser Thematik interessiert sind. Sie dienen der Völkerverständigung und dem Abbau von Vorurteilen.

Bücher

„Heiliges Essen - Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“

 

Die Bibel betont die Heiligkeit des Essens. Die biblischen Speisegebote erlauben den Verzehr nur weniger Tierarten und fordern die Trennung von Milch- und Fleischspeisen. In »Heiliges Essen« macht Lea Fleischmann die Bedeutung der biblischen Speisegebote für Nichtjuden erfahrbar und regt zum Nachdenken über das eigene Essverhalten an. Sie zeigt auf anschauliche Weise, wie man mit dem koscheren Essen im Einklang mit der Schöpfung leben und jede Mahlzeit in ein spirituelles Erlebnis verwandeln kann.


„Schabbat – Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“

 

Ein Eckpfeiler der jüdischen Religion ist der Schabbat, der in Jerusalem seine besondere Faszination entfaltet. Am Beispiel des Schabbats führt die Autorin die LeserInnen in die Denkweise des Judentums ein. In der modernen Überflußgesellschaft, in der das Arbeitstempo unaufhaltsam zunimmt, Feiertage abgeschafft werden und Freizeit in Freizeitstreß ausartet, ist das Nachdenken über einen Ruhetag von enormer Tragweite. Lea Fleischmann erklärt die Bedeutung des Schabbats für Natur und Mensch und beschreibt die geistigen Kräfte des Glaubens, die ein Gegengewicht zu dem an der Wirtschaft und am Konsum orientierten Leben darstellen.


„Rabbi Nachman und die Thora – Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“

 

Lea Fleischman erzählt das ungewöhnliche Leben des Rabbiners Nachman von Bratzlaw, dessen Geschichten und Thoraauslegungen seit langem die jüdische Kultur beflügeln. Die Autorin gewährt einen Einblick in die faszinierende Welt der Thora – der Lehre des Judentums – wie sie seit Jahrtausenden gelehrt und interpretiert wird und bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.


„Meine Sprache wohnt woanders – Gedanken zu Deutschland und Israel“

 

Sie wanderten aus nach Israel, das Land, in dem sie die spirituelle Kraft des Judentums fanden. Lea Fleischmann und Chaim Noll erleben ihre neue Heimat Israel jeden Tag in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit, und beziehen leidenschaftlich Stellung. Trotzdem sind sie ihrer alten Heimat verbunden, dem Land, in dem ihre Sprache wohnt. Ihre Erinnerungen sind auch der Rückblick auf zwei deutsche Staaten: Lea Fleischmann wuchs in der BRD auf, Chaim Noll in der DDR. Sie sehen Deutschland und Israel mit kritischer Anteilnahme und schonungsloser Offenheit